Abstand vergrößern
Gehe nicht direkt auf das Team zu. Wechsle gegebenenfalls die Seite, bleib stehen oder mache einen Bogen.
ORIGINALSiehst du eine gelbe Schleife, ein gelbes Band oder ein gelbes Halstuch an Hund oder Leine, braucht dieses Mensch-Hund-Team mehr Raum.
Verstehen ↓Gelb ist ein freiwilliges, sichtbares Signal. Es soll anderen Menschen früh genug zeigen, dass ein Hund keinen nahen Kontakt möchte oder momentan nicht gut aushalten kann. Wie viel Distanz nötig ist, ist individuell. [1]
Diese österreichische Informationsinitiative steht bewusst sichtbar in der Tradition des Gulahund™ Yellowdog Program. Das internationale Originalprogramm wurde am 27. Juni 2012 in Schweden von Eva Oliversson gestartet.
Die hier gezeigten historischen Gulahund™-Grafiken werden unverändert dargestellt. Genau diese Wiedererkennbarkeit möchten wir erhalten: neue digitale Experience, originale Programmdna.
Zum internationalen Originalprogramm ↗Bewege dich mit dem Regler auf den gelben Hund zu oder von ihm weg. Die Visualisierung zeigt bewusst keine Meter: Welche Distanz nötig ist, entscheidet immer der einzelne Hund in der jeweiligen Situation. [1]
Du musst die Geschichte dieses Hundes nicht kennen. Respekt beginnt damit, ein sichtbares Signal ernst zu nehmen.
Gehe nicht direkt auf das Team zu. Wechsle gegebenenfalls die Seite, bleib stehen oder mache einen Bogen.
Lass deinen Hund nicht ungefragt hinlaufen – auch dann nicht, wenn er „nur Hallo sagen“ möchte.
Kein Streicheln, Locken oder Beugen über den Hund. Kontakt entsteht nur, wenn die Bezugsperson ihn ausdrücklich ermöglicht.
Manchmal ist das Wertvollste, was du tun kannst, kurz zu warten. So kann das Team die Situation ruhig lösen.
Der Hund kann krank, verletzt, in Rehabilitation oder altersbedingt empfindlicher sein.
Neue Umgebung, Tierschutzhintergrund oder belastende Erfahrungen können mehr Distanz notwendig machen.
Ein Hund kann sich im Alltagstraining oder in einer gezielten Ausbildung befinden.
Nicht jeder Hund möchte Kontakt zu fremden Menschen oder Hunden – auch nicht zu freundlichen.
Auch eine läufige Hündin kann vorübergehend mehr Raum benötigen.
Es gibt viele weitere Gründe. Die gelbe Markierung muss nicht gerechtfertigt werden. [1][2]
Die Kennzeichnung nimmt Hundehalter nicht aus der Verantwortung. Sie ersetzt weder verantwortungsvolles Management noch notwendiges Training oder gesetzlich vorgeschriebene Sicherheitsmaßnahmen. Das Originalprogramm weist ausdrücklich darauf hin, dass das Signal beispielsweise keinen erforderlichen Maulkorb ersetzt. [2]
Die Geschichte ist wichtig, weil sie zeigt: Die gelbe Markierung ist keine österreichische Erfindung und auch keine Marketingidee. Sie entstand aus einem praktischen Bedürfnis sensibler Hunde.
Einzelne Hundevereine nutzten gelbe Bänder bereits innerhalb ihrer Kurse, damit sensible Hunde leichter Abstand bekommen konnten.
Die norwegische Verhaltensberaterin Mimmi Engh machte Eva Oliversson auf diese Verwendung aufmerksam.
Die Hundetrainerin und Verhaltensberaterin Eva Oliversson startete daraus das internationale Gulahund™ Yellowdog Program.
Das Programm verbreitete die Bedeutung des gelben Signals über Ländergrenzen hinweg und stellt Informationen in zahlreichen Sprachen bereit. [3]
„Wenn du einem sensiblen Hund sichere Distanz ermöglichen kannst, bekommt er bessere Voraussetzungen, mit seiner Umwelt umzugehen.“
Sinngemäß nach Eva Oliversson, Geschichte des Gulahund™ Yellowdog Program [3]Gelber Hund Österreich informiert über die Idee und Bedeutung des internationalen Gulahund™ Yellowdog Program und macht das gelbe Signal im österreichischen Alltag sichtbar. Auf der aktuell veröffentlichten Ambassador-Liste des Originalprogramms ist Österreich derzeit nicht als eigener offizieller Ambassador aufgeführt. [4]
Deshalb behaupten wir bewusst keine offizielle Vertretung. Wir möchten zuerst zeigen, wie ernst wir den Auftrag nehmen: fachlich sauber, freiwillig, nicht profitorientiert in Bezug auf das Originalprogramm und mit konsequentem Respekt vor dessen Herkunft und Markenidentität.
Du kannst helfen, indem du die Bedeutung von Gelb weitergibst – im Alltag, in deiner Gemeinde, in einer Tierarztpraxis, einer Hundeschule, einem Tierheim oder im Freundeskreis.
A4-Poster öffnen ↗Nein. Gelb sagt nicht „gefährlich“, sondern „bitte Abstand“. Gründe können gesundheitlich, emotional, trainingsbedingt oder ganz individuell sein.
Es gibt keine allgemeingültige Meterzahl. Halte ausreichend Distanz und gib dem Team die Möglichkeit, selbst auszuweichen. Nur die Bezugsperson kann die individuelle Situation einschätzen. [1]
Nicht ungefragt. Gerade ein freundlicher, direkt heranlaufender Hund kann für einen Hund mit Distanzbedürfnis schwierig sein.
Das Originalprogramm beschreibt das Signal bewusst als einfach und kostengünstig. Wichtig ist, die Bedeutung zu kennen und die Kennzeichnung verantwortungsvoll einzusetzen. [2]
Derzeit wird Österreich auf der veröffentlichten Ambassador-Liste des internationalen Originalprogramms nicht als eigener Ambassador geführt. Deshalb stellen wir diese Seite aktuell als unabhängige österreichische Informationsinitiative dar. [4]
Diese Website zeigt ausgewählte öffentlich bereitgestellte Gulahund™-Originalgrafiken unverändert und mit eindeutiger Zuordnung zum internationalen Originalprogramm. Laut Gulahund™ stehen Bilder und PDF-Dateien für die öffentliche Nutzung unter CC BY-ND 3.0; übrige Website-Inhalte sind, soweit nicht anders gekennzeichnet, unter CC BY 3.0 lizenziert. Die Originaldateien werden weder neu gezeichnet, umgefärbt noch inhaltlich verändert. [5]